- Monatlich frei nach Sparen
- 880 CHF
- Tiefster Monatsendstand
- 1’160 CHF
- Fehlbetrag zur gewünschten Reserve
- 340 CHF
Die beiden Haushaltsvarianten
Alle Löhne werden in diesem Beispiel zwölfmal ausbezahlt. Zusätzliche Steuern sind mit den selbst gewählten Jahresbeträgen enthalten. Familienzulagen und Subventionen stehen auf 0; es wird kein Anspruch unterstellt.
| Position in CHF | Heute | Teilzeit |
|---|---|---|
| Nettoeinnahmen pro Monat | 8000 | 7300 |
| Gesamte laufende Ausgaben | 6450 | 6120 |
| Geplante Sparüberweisung | 300 | 300 |
| Frei nach Sparen | 1250 | 880 |
So gibst du die Werte im Familienrechner ein
Die übrigen Haushaltsausgaben enthalten Wohnen, Erwachsene und Mobilität, aber nicht nochmals die separat genannten Kinderkosten, Betreuung oder zusätzlichen Steuern.
| Feld | A / B |
|---|---|
| Ausgezahltes Haushaltsnetto A / B pro Jahr | 96’000 / 87’600 CHF |
| Zusätzliche Leistungen A / B | 0 / 0 CHF |
| Zusätzliche Steuern A / B pro Jahr | 12’000 / 10’800 CHF |
| Betreuung A / B pro Monat | 600 / 450 CHF |
| Subvention A / B pro Monat | 0 / 0 CHF |
| Kinderkrankenkasse A / B pro Monat | 100 / 100 CHF |
| Weitere Kinderkosten A / B pro Monat | 250 / 250 CHF |
| Übriger Haushalt A / B pro Monat | 4’500 / 4’420 CHF |
Was die Veränderung wirklich bedeutet
Es verbleiben monatlich 370 CHF weniger nach dem geplanten Sparen. Die 880 CHF sind ein Überschuss unter den eingetragenen Annahmen. Sie sind keine Aussage darüber, ob das Pensum persönlich passend ist oder welche Leistungen euch zustehen. Die angenommene Steuersenkung und geringere Betreuung in der Schweizer Variante müssen zu euren bestätigten Unterlagen passen.
Die Rechnung mit einem echten Zahlungsmonat
Der Haushalt startet mit 1.800 CHF Guthaben und möchte mindestens 1.500 CHF verfügbar halten. Eine zusätzliche Rechnung von 2.400 CHF wird im Februar fällig. Sie ist in den laufenden Ausgaben oben noch nicht enthalten. Das Modell zieht 300 CHF Sparen jeden Monat auf ein separates Konto ab. Für diese Beispielrechnung werden die zusätzlichen Steuern auf alle zwölf Zahlungsmonate verteilt.
| Zeitpunkt / Rechnung | Verfügbares Guthaben in CHF |
|---|---|
| Start | 1.800 |
| Januar: 1.800 + 880 | 2.680 |
| Februar: 2.680 + 880 − 2.400 | 1.160 |
| März: 1.160 + 880 | 2.040 |
| Nach zwölf Monaten: 1.800 + 12 × 880 − 2.400 | 9.960 |
Warum der Jahresdurchschnitt allein nicht reicht
Nach der Einzelrechnung bleiben im Jahresdurchschnitt 680 CHF monatlich frei: (12 × 880 − 2.400) ÷ 12. Trotzdem unterschreitet der Februar die gewünschte Reserve um 340 CHF. Das Konto wird hier nicht negativ; die selbst gewählte Sicherheitsschwelle wird aber verletzt. Ein späterer Überschuss kommt für diesen Monat zu spät. Prüfe Betrag und Zeitpunkt, bevor du die Entscheidung triffst.
So rechnest du deinen eigenen Fall durch
Den bisherigen Haushalt erfassen
Nutze eigene Lohnabrechnungen, Betreuungskosten und laufende Rechnungen. Die Sparrate steht separat. Für diesen Fall ist die Rechnung von 2.400 noch nicht in einer Monatsrückstellung enthalten.
Haushalt erfassen →Teilzeit und Betreuung gemeinsam vergleichen
Im Familienrechner erfasse A und B mit den vollständigen Jahresnettos und Kosten. Die Eingabewerte des Beispiels findest du in der Tabelle unten. Das Ergebnis ist vor Sparen; 1.180 minus 300 ergibt 880 CHF.
Familienvergleich öffnen →Eine eigene Variante aufbauen
Im Finanzplan bleibt Heute die Grundlage. Ergänze eine Variante mit den tatsächlichen neuen Löhnen, Betreuungskosten und Steuern. Ein Pensumtitel verändert den Nettolohn nicht automatisch. Die Übernahme aus dem Familienrechner ersetzt den vollständigen Haushalt; prüfe die Vorschau.
Entscheidung vergleichen →Guthaben und Februar prüfen
Starte im Beispiel im Januar, setze das Anfangsguthaben auf 1.800 und die gewünschte Reserve auf 1.500. Plane die Rechnung von 2.400 im Februar und kontrolliere den niedrigsten Monatsendstand. Eigene Jahresrechnungen nicht nochmals als Monatsrückstellung abziehen.
Jahresverlauf prüfen →
Was diese Rechnung offenlässt
- Das Beispiel beginnt mit der Teilzeit im Januar und hält die Monatswerte konstant. Einen späteren Start oder wechselnde Leistungen musst du mit den passenden Monaten planen.
- Ein 13. Monatslohn, Boni und individuelle Steuer- oder Leistungsansprüche werden in diesem Beispiel nicht angenommen.
- Die Übersicht zeigt Monatsendstände. Eine früher im Monat fällige Rechnung kann schon vor dem Lohn einen zusätzlichen Engpass verursachen.
- Sparüberweisungen bleiben euer Vermögen, liegen im Beispiel aber ausserhalb des geplanten Zahlungskontos.
Quellen und Rechenprüfung
Beispiel und Berechnungen: Schweizbudget. Die externen Quellen dienen der Einordnung, nicht als Bestätigung deiner individuellen Zahlen.
- ch.ch: Familienzulagen und persönliche Voraussetzungen
- Budgetberatung Schweiz: individuelle Budgets und Richtwerte
Beispiel gegen die Rechenmodelle geprüft am 12. Oktober 2026. Methodik · Modellgrenzen