So funktioniert der Kinderkostenrechner
Für jedes volle Altersjahr addieren wir die sieben monatlichen Ausgabenkategorien der passenden Altersphase und multiplizieren mit zwölf. Einmalige Ausgaben fallen nur im ersten berechneten Jahr an. Zulagen und andere Beiträge werden anschliessend abgezogen. Der Auszug findet im Modell am gewählten Geburtstag statt.
Alle Ausgaben gibst du in heutigen Preisen ein. Bei einer Teuerung von beispielsweise 2 % kostet ein heute mit CHF 100 budgetierter Monat im zweiten berechneten Jahr CHF 102. Die Teuerung wirkt ab dem Startalter jährlich auf die laufenden Ausgaben, nicht auf einmalige Ausgaben, Beiträge oder den separat ausgewiesenen Verdienstausfall. Bei 0 % rechnest du durchgehend in heutigen Preisen.
Was kostet ein Kind pro Jahr?
Es gibt keinen für jeden Haushalt passenden Pauschalbetrag. Ein frei gewähltes Monatsbudget von CHF 900 ergibt ohne Teuerung CHF 10’800 pro Jahr. CHF 600 zusätzliche monatliche Betreuung erhöhen diesen Betrag um CHF 7’200 jährlich. Ersetze die Beispielwerte deshalb mit deinen Prämien, Betreuungstarifen und Ausgaben.
Welche Kosten gehören dazu?
Essen und Pflege umfassen zum Beispiel Lebensmittel, Windeln und Hygiene. Bei Gesundheit berücksichtige Prämien nach allfälliger Verbilligung und erwartete selbst bezahlte Leistungen. Freizeit, Schule und Ferien können Taschengeld, Hobbys, Schulmaterial, Geräte und Ferienanteile umfassen. Jährliche Rechnungen teilst du durch zwölf. Sparbeträge für ein späteres Geschenk sind hier nicht automatisch enthalten.
Kita und Hort werden als monatlicher Elternbeitrag nach Subventionen eingegeben. Für die Wohnung wählst du entweder die tatsächlichen Mehrkosten einer grösseren Wohnung oder einen zugeordneten Kostenanteil. Vermische beide Ansätze nicht. Die Rechnung gilt für ein Kind; bei Geschwistern können gemeinsame Ausgaben geteilt werden.
Zulagen und Erwerbsarbeit richtig berücksichtigen
Trage nur individuell geklärte Kinder- und Ausbildungszulagen, Unterhaltszahlungen oder Beiträge des Kindes ein. Startwerte von null bedeuten nicht, dass kein Anspruch besteht. Der Rechner ermittelt keine Ansprüche, kantonalen Tarife oder Steuerersparnisse. Die Altersphasen bilden keine gesetzlichen Bezugsfristen ab; bei Änderungen innerhalb einer Phase verwendest du einen durchschnittlichen Betrag.
Weniger Erwerbsarbeit kann den Haushalt zusätzlich belasten. Den erwarteten Verlust an Nettoeinkommen kannst du pro Phase separat eintragen. Wird eine Zulage bereits als Beitrag erfasst, darf sie den eingetragenen Verdienstausfall nicht nochmals reduzieren.
Was passiert nach dem Auszug?
Der gewählte Geburtstag beendet nur diese Modellrechnung. Ausbildung, Unterstützung und andere Zahlungen nach dem Auszug sind darin nicht enthalten. Ein Auszug bedeutet deshalb nicht automatisch, dass deine finanziellen Beiträge enden.
Quellen und Grenzen
Die Startwerte sind eigene illustrative Annahmen, keine übernommenen Budgettabellen oder amtlichen Durchschnittswerte. Zur Einordnung: Budgetberatung Schweiz: Budgetbeispiele und Bundesamt für Sozialversicherungen: Familienzulagen. Geprüft am 26. September 2026. Diese Quellen bestätigen keine individuelle Kostenprognose.
Teiljahre, wechselnde Betreuung innerhalb einer Phase, Renditen, Steuerwirkungen und Vorsorgefolgen werden nicht separat modelliert. Deine Eingaben bleiben im Arbeitsspeicher deines Browsers und werden beim Neuladen zurückgesetzt. Über Drucken / PDF kannst du die Rechnung behalten.
Für den Vergleich zweier Arbeitspensen und Haushaltsbudgets: Familienbudget und Betreuung.